Aktuelles
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Gedanken einer Betroffenen zum Thema Schulentwicklung EVA
Ganz zweifellos liegt sie im Trend,
ich kenn‘ kaum wen, der sie nicht kennt,
vorn Adams Frau, na, wisst ihr’s schon?
und hinten hängt ne luation.
Ne Tierfachkraft, so zum Plaisir
hypnotisiert das Kleinstgetier.
Im Kindergarten, ein Haus weiter,
evaluiert man Puppenkleider.
Die Omamas im Altenstift
testen stundenlang den Lift.
Und Bäcker Lang, ich hör’s mit Bangen,
befragt bereits die Laugenstangen.
Nichtsdestotrotz - wir sehen’s ein,
ne EVA muss nun halt mal sein,
wobei wir uns noch gratuliern,
weil wir uns selber waljuiern.
Den Fortschritt furchtlos - fest im Blick,
so geh’n wir’s an - das erste Stück.
In zwei Gruppen portioniert,
per input spitze motiviert,
wird gesammelt, gesichtet, gewichtet, gelacht,
die Essenz noch gefällig in Form gebracht,
dann seufzt zufrieden groß und klein,
wer hätt’s gedacht - so darf es sein!
In Phase 2 wird engagiert
das Forschungsziel nun anvisiert:
Wer schätzt wen wie und was klemmt wo?
Das scheint uns stimmig, macht uns froh
und was liegt näher, als das eben
per Fragebogen zu erheben?
Phase 3 heißt tiefes Sinnen,
um die Fragen zu gewinnen
und manche, die zuvor gelächelt,
merkt nachgerade, wie sie schwächelt.
Das scheint Projekten immanent,
man nennt’s das Schwächel-Element.
Natürlich ward es überwunden,
wir haben was herausgefunden:
Ob Stundenplan, ob Fragebogen -
auch Phase 3 ist durchgezogen.
Bleibt Phase 4, wo jetzt zum Schluss
noch ausgewertet werden muss:
ad 1 - was gab’s an Reaktionen?
ad 2 - könnt‘ ein Gespräch sich lohnen?
ad 3 - bewirkt’s Verbesserungen?
Falls ja, ist EVA 1 gelungen!!
Womit auch jeder von uns klar,
auf eins folgt zwei im nächsten Jahr.
‚Kein Grund zur Panik‘, sagt der Meister,
altbekannt und Lämpel heißt er,
was damals schon die Fachwelt wusste:
Meist will erst die, die erst mal musste!!!!
Monika Lösch
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