Schülerseiten
| Interview mit Dr. K. einem Psychotherapeuten ... |
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... während eines tagesklinischen Aufenthaltes:1. Warum sind sie Therapeut geworden?
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Dr. K: Weil ich die Arbeit sehr interessant finde und jeder Patient anders ist.
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2. Seit wann sind Sie Therapeut?
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Dr. K: Seit 1993, also schon 12 Jahre.
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3. Â Wie schaffen Sie es, Probleme nicht an sich heranzulassen?
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Dr. K: Das gelingt nicht, da man sich mit dem Patienten und dessen Problem auseinandersetzen muss. Jedoch muss man sich zum Selbstschutz auch immer wieder klar machen, dass dies nicht das Problem von einem selbst ist.
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4. Was sind Ihre Hobbys?
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Dr. K: Ich lese gern, treibe viel Sport und schau mir Filme an.
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5. Sorgen sie mit Ihren Hobbys also für Stressausgleich?
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Dr. K: Ja genau!
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6. Können Sie sich selbst therapieren?
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Dr. K: Nein (lächelt). Wenn man sich aber mit so vielen Problemen auseinandersetzen muss, beginnt man natürlich über sich selbst nachzudenken.
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7. Ist es nicht frustrierend, manchmal Leute zu entlassen, ohne Erfolg gesehen zu
     haben?
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Dr. K: Manchmal sieht man den Erfolg zu Anfang nicht. Mir reicht es dann schon, kleine Schritte zu sehren, die in Richtung Erfolg führen, weil der Patient zu der Zeit nicht in der Lage war, einen großen Schritt zu gehen und sich mit der Problematik mehr auseinanderzusetzen.
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8. Welche Voraussetzungen braucht man für den Job als Therapeut?
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Dr. K: Abitur, Medizinstudium, Facharztausbildung, Psychotherapieausbildung und viel      Lebenserfahrung.
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9.  Kriegen Sie besseres Essen als die Patienten?
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Dr. K: (lacht) Nein, wir kriegen das selbe!
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Danke, dass sie sich Zeit genommen haben.
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Dr. K: Bitte.
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Interviewt haben Felix und Khalid
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| Feedback |
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MeinungsbÃlder Der Unterricht im Krankenhaus hat mir viel gebracht. Es waren zwar nicht so viele Schulstunden, aber dafür waren diese umso intensiver, da man ja häufig Einzelunterricht hat. Durch die Schule hat man was zu tun und hat Ablenkung. Mir haben die Unterrichtsstunden meistens Spaß gemacht und ich bin gerne zum Unterricht gegangen. Das Theaterspielen in der Deutsch-AG hat mir auch sehr gefallen.
In den Hauptfächern war ich meiner Schule zu Hause voraus. Ich habe aber nie empfunden, dass ich überfordert worden bin. Amelie 15 Jahre Die Schule für Kranke hilft mir, während des Krankenhausaufenthalts, nicht den Anschluss an meine Klasse zu verlieren. Der Einzelunterricht ermöglicht eine persönliche Zuwendung.
Kerstin Ich finde die Schule für Kranke gut. So hat man die Möglichkeit den Schulstoff mit zu arbeiten. Deshalb kann man dann in der Schule wieder mitkommen und muss nicht die Klasse wiederholen. Anne
Mir gefällt der Einzelunterricht, weil der Lehrer dann nur mit mir arbeitet.
Franziska Ich finde die Schule für Kranke gut.
So hat man die Möglichkeit, den Schulstoff mitzuarbeiten. Deshalb kann man dann in der Schule wieder mitkommen und muss die Klasse nicht wiederholen. Anne S., 16 Wochen Klinikaufenthalt Ich find 'es gut, dass auch die Jugendlichen, die nicht mehr zur Schule gehen, hier an dem Unterricht teilnehmen dürfen. Man wird gefördert, und die Lehrer gehen gut auf einen ein. Sie konzentrieren sich auch mal länger auf ein Thema, wenn man es nicht versteht! Verständnis!!!
Lisa Ich finde es lobenswert zu erwähnen, dass die Lehrer von anderen Gymnasien Aushilfen holen, um so alle Fächer anbieten zu können. Danke. Cleo |
| Tagesablauf |
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Der Tagesablauf im Kuckucksnest Hier auf der Station 1.5 im Kuckucksnest der Filderklinik haben wir einen geregelten Tagesablauf.
Um 7 Uhr werden wir geweckt, von 7.30 bis 7.45 Uhr findet unser gemeinsamer Morgenkreis statt. Dort singen wir und sprechen unseren Morgenspruch. Anschließend bekommen wir unsere verordneten Medikamente und frühstücken zusammen. Um 10 Uhr wird eine Zwischenmahlzeit angeboten. Vor und nach der Zwischenmahlzeit finden bis 12 Uhr unsere geplanten Unterrichtsstunden oder Therapien statt. Von 12 Uhr bis 12.45 Uhr schließt unser gemeinsames Mittagessen an. Bis 14.15 Uhr ist mittägliche Bettruhe mit Verdauungswickel angesagt. Nach der Mittagsruhe wird nochmals eine Zwischenmahlzeit gereicht. Ab 14.30 ist Zeit für individuelle Therapien, an die sich der gemeinsame Spaziergang von 16.30 Uhr bis 17 Uhr anschließt. Abendessen von 17.15 Uhr bis 17.45 Uhr. Der Abendkreis findet in der Zeit von 18.15 Uhr bis 19 Uhr statt. Hier spielen, basteln oder unterhalten uns über ausgewählte Themen. Um 20 Uhr beginnt die Spätmahlzeit. Danach um 21.15 Uhr wünschen wir uns alle eine gute Nacht und gehen in unsere Zimmer. Wir können uns noch bis 22 Uhr ruhig im Zimmer beschäftigen und noch bis 22.30 Uhr im Bett lesen. Dann wird endgültig geschlafen. (Judith13 Jahre) |
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